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Laufen ist Kopfsache: 5 Motivationstipps für Dich

Einen Marathon zu laufen ist bereits ein Husarenstück, aber gleich 104 Marathons an 104 Tagen und das nach einer Beinamputation? Was unmöglich klingt ist Jacky Hunt-Broersma in den letzten Monaten gelungen. Das zeigt, oft ist mehr möglich, als man meint.

Denn egal, ob Du den ersten Marathon oder Halbmarathon anstrebst, Deine ersten 5 Kilometer schaffen willst oder einen sogenannten Streak, also jeden Tage eine gewisse Distanz laufen willst: Dein Erfolg ist Kopfsache.

Hier haben wir die 5 wichtigsten Motivationstipps zusammengestellt, die Du im Alltag sofort anwenden solltest, um Dein Ziel zu erreichen:

1. Finde den richtigen Beat

Bestimmt hast Du auch Deine Laufmusik, also Songs, die Du am liebsten beim Laufen hörst. Eigentlich ist das ja eine gute Idee, jedoch psychologisch gesehen nicht für jeden optimal. Denn die immer gleiche Musik sorgt für ein vertrautes Gefühl und dies lullt uns emotional ein. 

Tipp: Stöber mal in alten Songs aus Deiner Jugend. Da entdeckst Du manche versteckte Juwelen neu. Leg diese auf die Ohren und das Laufen macht nicht nur sofort mehr Spaß, Du fühlst Dich gleich um Jahre jünger. Dabei kann es ruhig verrückt zugehen. Was ich erst letzte Woche wieder entdeckt habe: Guns & Roses, Nirvana, Scooter, Marusha, Run-D.M.C...

 

2. Entdecke neue Wege

Was für die Musik gilt, gilt auch für Laufstrecken. Natürlich bietet die gewohnte Strecke Sicherheit, aber eben auch Langeweile. Erkunde doch einfach mal Neue. Selbst in der alten Heimat gibt es manch verdeckte Ecken, die Dich überraschen werden.

 

3. Bewahre Dir das Gefühl, dass Du nach dem Lauf spürst

Welche Läuferin oder Läufer kennt es nicht dieses Glücksgefühl nach einem Lauf? Die Hormone pumpen, man fühlt seinen Körper intensiver als sonst und könnte die Welt umarmen. Leider ist unsere Psyche eher kurzsichtig, sie sieht das, was unmittelbar vor uns liegt. Deswegen sehen wir zu Beginn einer Strecke die Mühen, nicht die Belohnung.

Erfahrene Läufer bewahren sich dieses besondere Gefühl nach Ihrem Lauf im Herzen. Wenn sie für das nächste Training an den Start gehen, visualisieren sie das Gefühl danach. Mit der Belohnung vor Augen, läuft es sich gleich motivierter. 

Natürlich kannst Du Dir auch einen weiteren Anreiz schaffen. Nach einem Lauf erlaubst Du Dir eine kleine Besonderheit. Auch das motiviert.

 

4. Vermeide Termine und Pflichten nach dem Lauf

Laufzeit ist Seelenzeit, dass wissen wir schon. Was ist aber, wenn nach dem Lauf noch lästige Pflichten auf uns warten? Gedanklich sind wir dann meisten nicht wirklich frei. Immer wieder denken wir an das, was noch erledigt werden muss und schließlich brechen wir den Lauf früher ab, geplagt von dem Gedanken daran, was man noch dringend erledigen muss.

Selbstverständlich kann man nicht alle Pflichten des Alltags wegzaubern, aber versuche Dich gedanklich wirklich frei zu machen. Schalte Dein Handy Flugmodus, setze keine fixen Termine nach den Lauf. So bist Du wirklich frei und widmest Dich Deinem Ziel.

 

5. Wieso läufst Du?

Wenn wir uns gegenüber ehrlich sind, wissen wir, dass wir Laufen, weil es uns gut tut. Aber was ist der wahre Grund. Man möchte fit sein, gesund bleiben. Das sind alles rationale Gründe, aber eigentlich wollen wir es uns selbst und vielleicht auch anderen ein bisschen beweisen. Daran ist nichts Schlechtes, solange wir anderen, die vielleicht nicht laufen, es nicht auf die Nase binden.

Zugleich kann aber die Motivation anderen etwas beweisen zu wollen durchaus eine Motivation sein. Denk doch einfach mal an Schulfreunde, die Du seit Jahren nicht gesehen hast und die über deine sportliche Note amüsiert haben, denk an den Chef oder die Chefin, die dir auf den Nerv geht. Und dann sag dir: das könnt ihr nicht. Und dann zeig es Ihnen und laufe los. Kindisch? Ja, schon irgendwie. Aber wir sind nun mal im Herzen Kinder geblieben und sollten wir das nicht auch noch gewissermaßen beibehalten? Motivierend ist es jedenfalls. Versuche es einfach mal.