Eine Stadt unter dem Meer: Amsterdam

Amsterdam- die Praline Europas! Für eine Hauptstadt ist sie ziemlich klein, dafür wird auf wenig Platz viel geboten- wie eine kleine Praline, die eine feine Geschmacksexplosion bereithält. In Amsterdam herrscht buntes Treiben, an jeder Ecke erwarten dich besondere Häuser, bunte Straßen und offene Menschen. Lass dich von uns nach Amsterdam entführen!

 

Eine Stadt unter dem Meer

Nicht von Wasser bedeckt, wie die sagenumwobene Stadt Atlantis, aber trotzdem unter dem Meer. Amsterdam liegt unterhalb des Meeresspiegels, wird aber durch das verschlungene Kanalsystem und verschiedene stabile Dämme von den Wassermassen des Meeres abgeschirmt. Dank dieser Vorrichtungen und einem findigen Stelzensystem kannst du in Amsterdam trockenen Fußes durch die Innenstadt schlendern.

Grachten statt Straßen

Amsterdam ist für seine engen Gassen und sein weit vernetztes Grachtensystem bekannt. Im Grunde handelt es sich dabei um ein ausgeklügeltes Kanalsystem, welches zum Transport von Waren und Menschen genutzt werden kann. Wo in anderen europäischen Hauptstädten Straßen die wichtigsten Verkehrsanbindungen darstellen, sind es in Amsterdam die circa 200 Grachten. In der Gründungszeit um 1700 soll das Wasser sogar so klar gewesen sein, dass man damit Bier brauen konnte! Heute sind sie vor allem eine beliebte Touristenattraktion!

Eine Stadt auf Stelzen

Wer in Amsterdam ein Haus bauen möchte plant keinen Keller, sondern eine Unterkonstruktion aus Pfählen, auf der das Haus festen Stand findet. Die ganze Stadt schwebt sozusagen über dem Wasser! Unter Amsterdam liegt ein, durch das viele Wasser, weicher Torfboden, der dafür sorgt, dass der Bau von schweren Häusern aus Backsteinen und Ziegeln, eine echte Herausforderung für jeden Statiker darstellt. Für große, schwere Gebäude, wie den Palast auf dem Dam, wurden beispielsweise über 13.500 Pfähle in den Sandboden gerammt, die als stabile Unterkonstruktion dienen. Ein durchschnittliches Haus wird in der Regel von etwa 10 Pfählen getragen. Trotzdem sieht man im Stadtbild viele schiefe Häuser, die sich im Laufe der Zeit geneigt haben! Durch diese Bauart hat man das Gefühl in eine andere Zeit zurückversetzt worden zu sein!

Ab in die Koje

Nicht zuletzt, weil ein weiter Teil der Stadt mit Wasser bedeckt, der freie Platz begrenzt ist und ein Hausbau aufgrund der erwähnten statischen Probleme jedem Bauherren graue Haare beschert, sind im Stadtbild zahlreiche Hausboote vertreten. Die schwimmenden Eigenheime sind, wie herkömmliche Häuser, mit Wohnräumen, Küche und Bädern ausgestattet und bieten ein ganz besonderes Flair. In einigen der über 2500 Hausbooten kann man als Tourist auch übernachten.

Mehr Fahrräder als Einwohner

Hier kommen auf circa 840.000 Einwohner etwa 880.000 Fahrräder. Amsterdam gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Europas. Wenig Autoverkehr, viele und weit ausgebaute Fahrradwege und meist ebene Strecken laden sowohl Einheimische als auch Touristen zu Fahrradtouren ein. Über 60% der Bewohner legen jeden Tag eine Strecke mit dem Fahrrad zurück. Hier hört ihr als Fußgänger seltener ein Hupen, eher lautes Klingeln von einem ganzen Orchester aus Fahrradklingeln.

Toleranz und bunte Vielfalt

Bereits 2001 ist in den Niederlanden, also auch in der Hauptstadt Amsterdam, die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert worden. Damit ist sie globaler Vorreiter und ein beliebtes Ziel für die LGBTQ-Community. Die jährliche Gay Pride ist weltweit bekannt für ihre bunten Paraden, Partys, Filmvorführungen und Feste.

Partyszene, Kultur und Museen

Amsterdam hat alles zu bieten: Neben Coffee-Shops, dem weltweit bekannten Rotlichtviertel, Partymeilen und ausgefallenen Läden, wird auch Kultur großgeschrieben. Viele weltbekannte Künstler, darunter Rembrandt, van Gogh und Vermeer stammen aus den Niederlanden und einige ihrer größten Kunstwerke sind in den Museen Amsterdams ausgestellt!  Zu den geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten zählen neben den Grachten außerdem das Anne-Frank-Haus, der Königspalast und das älteste noch erhaltene Gebäude Amsterdams, die Oude Kerk, eine Kirche mitten im Rotlichtviertel.

Laufen im Vondelpark

Das Gewimmel in der Innenstadt und die teilweise aggressiven Fahrradfahrer laden weniger zu einer ausgedehnten Lauftour ein. Diese kannst du allerdings in den weitläufigen und wunderschön angelegten Vondelpark verlegen. In dieser grünen Oase bist du umgeben von Natur, Spaziergängern, anderen Joggern und Leuten, die dem Lärm der Stadt entkommen wollen. Auf fast 50 Hektar kannst du hier an schönen Häuserfronten, schattenspendenden Bäumen, bunten Blumenbeeten, romantischen Pavillons und sogar am Wasser entlanglaufen. Nach einer Runde durch den Vondelpark hast du die ruhige Seite von Amsterdam erlebt und kannst die Atmosphäre danach noch in einem Café ausklingen lassen.

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