Teil II unseres exklusiven Interviews mit unserem Laufbotschafter Jaan Bathe

 

Letzte Woche haben wir euch unseren Ambassador Jaan Bathe vorgestellt, der mit uns seinen Weg zum begeisterten Läufer geteilt hat. Der 39jährige Rettungssanitäter hat durch ein Schlüsselerlebnis das Laufen für sich entdeckt und seitdem die Laufschuhe gefühlt nur noch zum Schlafen ausgezogen. Falls ihr den ersten Teil des Interviews noch nicht gelesen habt, könnt ihr das hier gerne nachholen. Heute sprechen wir mit Jaan darüber, wie er sich immer wieder motiviert und welche Ziele er noch hat.

 

VR: Vor einem Jahr hast du mit dem Laufen angefangen, jetzt läufst du jede Woche einen Halbmarathon. Achtest du auch penibel auf deine Zeiten, oder gehst du das eher lockerer an?

 

Jaan: Anfangs ja. Ich glaube, das ist auch so das Ego eines Mannes. Viele Frauen, die ich getroffen habe, sagen immer: „Du guckst so sehr auf die Zeit und rennst. Ein Krönchen hier holen bei Strava und ein Eichenlaub da.“ Ja, na klar. Ich habe auch einen Bekannten, der läuft die gleiche Strecke wie ich, wenn der mir da mein Krönchen abläuft, dann muss ich die Strecke nochmal laufen. ;) Das ist so dieser Wettbewerb und ich glaube das gibt es so echt vorrangig bei Männern. Und ja, da habe ich am Anfang auch echt extrem auf die Zeit gekuckt, aber mittlerweile ist mir das Wurscht. Ich laufe einen Halbmarathon in 2:21h und freue ich mich immer noch genauso, wie einen Halbmarathon in 1:45h zu laufen. Hauptsache geschafft, wie ist egal!

 

VR: Ich glaube den spielerischen Ehrgeiz können viele gut nachvollziehen! Abgesehen von den Laufschuhen, empfiehlst du spezielles Equipment zum Laufen?

 

Jaan: Ja, Schuhe empfehle ich jedem! Ansonsten, Equipment, weiß ich nicht, aber ja, natürlich macht es mehr Spaß mit gutem Equipment zu laufen. Am Anfang habe ich mir ein paar gute Hosen gekauft, die Shirts gab es dann von VirtualRunners. Mit einem T-Shirt aus Baumwolle würde ich jetzt nicht draußen laufen. Einfach weil das überhaupt nicht atmungsaktiv ist und keinen Spaß macht.

 

VR: Du läufst ja wirklich täglich, hast du da auch mal Tage dabei, an denen du eigentlich überhaupt keine Lust hast?

 

Jaan: Ja, und meistens werden das die geilsten Lauftage. Da schaffst du gefühlt 30km und 500 Höhen Kilometer, da reißt du richtig was. Das sind so die Tage, wo du denkst, dass das Wetter nicht passt, die Schuhe falsch geschnürt sind, die falschen Socken usw. Und dann machst du den ersten Kilometer und denkst dir: „Heute ein König!“ Dann kommst du nach 35km nach Hause und könntest nochmal 10km draufpacken. Ne, aber das sind wirklich meistens die besten Tage, wenn man sich trotz allem aufrafft.

VR: Du bist ja auch verheiratet und hast zwei Söhne. Teilt deine Frau deine Leidenschaft?

 

Jaan: Meine Frau läuft auch, aber nicht so exzessiv wie ich, würde ich sagen. Sie fährt aber auch oft mit dem E-Bike neben mir her und die Jungs haben auch hat schon ihre ersten  Medaillen beim Family Run bekommen.

 

VR: Du hast also deine persönliche Pace Makerin?

 

Jaan: Ja und die macht eine Pace, da muss man erstmal hinterher. So kombinieren wir das. Manchmal lässt sie mich vorlaufen und catcht mich dann, da machen wir quasi unsere eigenen „Wings for life“ Läufe. Sie fährt dann oft ein Stückchen mit mir mit, bis sich unsere Wege wieder trennen und wir uns kurz vor unserem zu Hause wieder treffen. Das macht schon auch Spaß!

 

VR: Da ist die ganze Familie auf den Beinen! Bereitest du dich dann für den Marathon anders vor als für andere Läufe?

 

Jaan: Ne, ich laufe auch in der Vorbereitung auf den Marathon einfach los und hoffe, dass ich dann im Oktober die 40km auch schaffe. Natürlich versuche ich jetzt immer weiter zu laufen, aber 40 möchte ich nicht, dann hätte ich es ja irgendwie schon geschafft und das fände ich doof. Wenn es dann soweit ist, dann schafft man die letzten, noch fehlenden Kilometer auch!

 

VR: Hast du für dich, wenn du deinen ersten Marathon gelaufen bist, noch weitere Ziele? Deine Zeit zu verbessern oder einen Ultra Marathon, oder mit Joey Kelly durch die Wüste laufen?

 

Jaan: Ja, geil wäre das schon. Also wenn der jetzt anrufen und sagen würde: „Pass auf, ich habe noch einen Platz im Flugzeug, haste Bock.“- würde ich mitfliegen. Ne, im Ernst. Was danach ist weiß ich nicht. Natürlich hat man so Spinnereien im Kopf, dass man auch mal weiter laufen könnte als 40km, aber erst halt mal diese 40km schaffen, ne. Auch so ein Ultra klingt geil, so ein Triathlon, aber erstmal kucken. Die Spinnereien im Kopf wechseln auch immer mal.

 

VR: Wir können uns vorstellen, dass aus der ein oder anderen Spinnerei doch noch etwas in die Realität umgesetzt wird. Da bleiben wir auf jeden Fall dran. Jetzt aber erstmal Danke, dass du dir nochmal die Zeit genommen und uns einen tieferen Einblick in deine Laufroutine gegeben hast!

 

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Bild 1 und 2: Jan Baathe

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