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Wie zwei russische Designerinnen die Moskau-Medaille schufen

Wir stecken viel Liebe und Mühe in die Designs der Medaillen. Manchmal ist es leicht, manchmal schwieriger. Was will man vermitteln, was gefällt? Wie drücken wir die Emotionen und Kultur eines Laufs aus? Das sind Fragen, die ganz am Anfang stehen.

Für Irina und Tatiana, zwei russische Designerinnen, die für uns die Moskau-Medaille gestaltet haben war klar: im Zentrum muss das Wahrzeichen Moskaus stehen: die St. Basil Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmen. Irina ist besonders wichtig zu betonen, dass das nicht der Kreml ist. Im Westen wird das oft verwechselt. Der Kreml ist die Festung in der die Kathedrale steht. 

"Aber groß musste sie sein. Schließlich is Moskau und Russland riesig.", ergänzte Tatiana. So wurde es eine 125 mm hohe Medaille, die richtig wertig in der Hand liegt.

Man kann die Türme der Basil Kathedrale mit den Fingern fühlen

"Unsere ersten Entwürfe waren aber zu fad.", räumt Tatiana ein. "Wir wollten die Farbenpracht der Zwiebeltürme zeigen, ohne dass es kitschig wirkt. Dann hatte Irina eine Idee und telefonierte kurzer Hand mit dem Medaillenherstellter. Tatsächlich gelang es durch ein komplexes Druckverfahren die Farben nicht nur realistisch, sondern auch plastisch dazustellen. "Man kann die Türme jetzt sogar mit den Fingern spüren.", erklärt Irina stolz.

Chochloma - russische Romantik und Lebenfreude

Tatiana wiederrum lag es am Herzen die Muster ihrer Heimat Nishni Novgorod einzubringen, die inzwischen in ganz Russland verwendet werden. Das berühmte Chochloma stammt von Bauern aus dem 17. Jahrhundert und ist heute weltberühmt. Da diese Kunstform Tatiana quasi in die Wiege gelegt wurde, hat sie ein besonderes Auge drauf gehabt. "Es gibt nämlich viele laienhafte Imitate. Chochloma ist jedoch eine Kunstform, die genauen Regeln entspricht.", erlärt Tatiana. Diese mussten jedoch wiederrum zu den Zwiebeltürmen der Kathedrale passen.

Ein Stück russische Kultur in den Händen halten 

Der elfte Entwurf passte endlich und die Medaille hatte die perfekte Harmonie.

"Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir den ersten Protoytypen in den Händen hielten.", sagt Irina sichtlich stolz. "Wir freuen uns, wenn wir ein Stück russische Kultur in die Welt bringen können."

Wenn auch Du ein Stück russische Kultur in den Händen halten möchtest, dann laufe am besten mit. Nichts ist besser, als was man sich selbst verdient hat, sagt man in Russland:

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